
Im Projekt FairCare arbeiten Organisationen aus 6 Ländern (Deutschland, Italien, Zypern, Ungarn, Irland, Spanien) zusammen, um schaffen und fördern unabhängiges, selbstbestimmtes Leben in langfristiger Pflege.
Die Stärke des Projekts ist, dass es ALLE relevante Zielgruppen umfasst, die an einer engen Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Ausbildungskurses für diesen Zweck teilnehmen.
Ziel Dieses Trainingsprogramm soll Menschen mit Behinderungen und/oder Pflegebedürftigen die Selbstbestimmung in der Langzeitpflege ermöglichen. Die Ausbildung wird sie dabei unterstützen, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche effektiver zu kommunizieren und so eine größere Autonomie in ihrem täglichen Leben auszuüben.
Projektdauer: 01.10.2024.- 31.05.2027.
Die Zielgruppen des Projekts sind Teilnehmer in allen Aspekten der Langzeitpflege, deren Zusammenarbeit zur Stärkung der sozialen Eingliederung und des selbständigen Lebens erforderlich ist:
Die primäre Zielgruppe ist die ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen, die Pflege benötigen, die ein unabhängiges Leben in ihrem gewählten Lebensumfeld mit entsprechenden Unterstützungsdiensten leben wollen.
Die ältere und behinderte Bevölkerung ist eine sehr heterogene Gruppe. Viele Menschen werden aufgrund ihres Alters zu einem gewissen Grad behindert. Es ist wichtig zu beachten, dass viele ältere Menschen sich nicht als behindert betrachten, aber in der Tat haben sie ähnliche Erfahrungen. Zum Beispiel werden ältere Menschen aufgrund ihres Alters nicht als unabhängig und selbstbestimmte Leben leben können.
Die sekundäre Zielgruppe ist Verwandte, Freunde und andere informelle Träger die ihnen die notwendigen Pflege- und Unterstützungsleistungen zur Verfügung stellen, die das professionelle Pflegesystem in der gewünschten Form und Qualität nicht oder nicht ausreichend bereitstellen kann.
Als Betroffene haben sie auch individuelle Bedürfnisse und Herausforderungen, die unterstützt werden müssen. Informelle Betreuer sind jedoch meist nicht ausreichend mit der Ausbildung ausgestattet, um ihre Aufgaben zu erfüllen oder als wissenschaftliche und erfahrene Ressourcen in der Organisation und Bereitstellung von Pflege betrachtet.
Die tertiäre Zielgruppe ist förmliche Betreuung. Wer in einem Support- und Pflegesystem arbeiten will, in dem sie ihre beruflichen Fähigkeiten so einbringen, dass Menschen, die Pflege benötigen, so selbstbestimmt, sicher und unabhängig wie möglich leben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.